Red Bull hatte während der Freitagstrainings auf dem Hungaroring für den Formel-1-Grand-Prix von Ungarn 2026 mit der Fahrzeugbalance zu kämpfen. Technischer Direktor Pierre Wache erklärte, das Team sei eindeutig zu langsam und stehe vor erheblichen Aufgaben.
Max Verstappen lag im zweiten freien Training fast sieben Zehntelsekunden hinter dem Führenden Lewis Hamilton. Teamkollege Isack Hadjar hatte einen Rückstand von mehr als einer Sekunde.
Wache merkte an, dass mangelnder Grip und Bodenwellen den RB22 beeinträchtigten. Er fügte hinzu, dass Probleme mit dem Sitz und beim Herunterschalten vor Samstag behoben werden müssten.
Ferrari habe sich laut Wache an diesem Wochenende als Maßstab herauskristallisiert. Der überarbeitete Heckflügel von McLaren habe wie vorgesehen funktioniert, ohne dass Probleme gemeldet wurden.
Hadjar beschrieb die Bedingungen als schwierig und uneben. Er sagte, dass die Pace bei den Longruns trotz der Rückstände auf eine einzelne Runde vielversprechend aussah.