Das vom Minister Edwin Palma geleitete Ministerium für Bergbau und Energie hat einen Beschluss zur Ausschreibung langfristiger Stromlieferverträge veröffentlicht. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Versorgung ab 2030 zu sichern, erneuerbare Energien zu fördern und Preisvolatilität zu verringern. Die Verträge haben eine Laufzeit von 15 Jahren und basieren auf dem „Pay-as-bid“-Verfahren.
Das Ministerium für Bergbau und Energie hat einen Beschluss zur Ausschreibung von Auktionen für saubere Energie erlassen, um Investitionen anzuziehen und den Energiemix des Landes zu diversifizieren.
Die Initiative schließt die Lücke zwischen der vertraglich gebundenen Energie und der prognostizierten Nachfrage ab 2027, um die Zuverlässigkeit des Systems zu gewährleisten und die Verbraucher vor drastischen Preisanstiegen zu schützen. Die Verträge mit einer Laufzeit von 15 Jahren beginnen am 1. Januar 2030, wobei einige Optionen bis 2035 reichen.
Das Verfahren nutzt einen „Pay-as-bid“-Mechanismus, bei dem die Teilnehmer den von ihnen angebotenen Preis erhalten. Als Käufer können Erzeuger, Eigenerzeuger, Verkäufer und Händler teilnehmen, sofern sie die technischen, rechtlichen und finanziellen Anforderungen erfüllen. Es gibt vier Lieferprofile: konstante Energie, Solarenergie am Tag, Tag-Nachmittag-Blöcke und die nächtliche Spitzenlast.
Für die Preise gibt es Obergrenzen: einen maximalen Kaufpreis und einen minimalen Verkaufspreis, um extreme Gebote herauszufiltern. Diese werden an den Erzeugerpreisindex (IPP) angepasst, um den realen Wert zu erhalten. Bei der Zuschlagserteilung haben wirtschaftliche Effizienz Vorrang, bei Gleichstand entscheidet die Reihenfolge des Eingangs.