Die Regierung trifft sich am Donnerstag im Wirtschaftsministerium mit den von den Waldbränden in Gironde betroffenen Wirtschaftsakteuren. Für die betroffenen Unternehmen wurden bereits Sofortmaßnahmen angekündigt.
Zerstörte Unternehmen, arbeitsunfähige Angestellte und aufgrund von Evakuierungen geschlossene Geschäfte: Die Waldbrände in der Gironde stören die lokale Wirtschaftstätigkeit. Mehrere Organisationen, die kleine Unternehmen, Selbstständige und Tourismusfachleute vertreten, forderten am Dienstag außerordentliche staatliche Hilfen und einen besseren Versicherungsschutz. Maßnahmen zur Kurzarbeit sind bereits in Kraft und Anträge können bis zum 28. August gestellt werden. Anspruchsberechtigt sind direkt betroffene Unternehmen, solche in evakuierten Zonen oder solche, die durch die Folgen der Brände beeinträchtigt wurden. Das URSSAF-Netzwerk bietet Arbeitgebern Stundungspläne für Sozialversicherungsbeiträge von bis zu zwölf Monaten an. Für Selbstständige hat die CPSTI eine außerordentliche finanzielle Unterstützung eingerichtet. Betroffene Unternehmen haben bis zum 31. August Zeit, ihre Verluste bei den Versicherern zu melden. Das Büro des Handelsministers prüft derzeit Unterstützungsmaßnahmen für Saisonarbeiter, deren Verträge noch nicht begonnen haben.