Premierminister Sébastien Lecornu kündigte am Sonntag an, dass im Juli ein Gesetzentwurf vorgelegt wird, durch den Täter für Schäden aufkommen müssen, die bei städtischen Ausschreitungen verursacht wurden.
Der Text wird dem Ministerrat im kommenden Monat vorgelegt. Er zielt auf die Gewalt ab, die nach dem Sieg von Paris Saint-Germain in der Champions League zum zweiten Mal in Folge auftrat.
„Die Steuerzahler sollten nicht für diejenigen aufkommen müssen, die zerstören“, sagte Lecornu auf X. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass jeder, der an einer gewaltsamen Ansammlung teilnimmt, zivilrechtlich zur Reparatur der Schäden beitragen kann, unter anderem durch bescheidene Zahlungen, die über einen längeren Zeitraum verteilt werden.
Sozialleistungen können hierfür herangezogen werden. Die Maßnahme hat laut dem Premierminister auch einen erzieherischen Zweck: Sie soll die Menschen daran erinnern, dass jede Zerstörung mit Verantwortung verbunden ist.