Hamilton wiegelt Forderung nach Strafe für Verstappen nach Duell in Österreich ab

Lewis Hamilton hat Max Verstappens Forderung nach einer Strafe nach ihren Zweikämpfen auf der Strecke beim Großen Preis von Österreich auf dem Red Bull Ring zurückgewiesen. Die beiden ließen ihre Rivalität mit zwei engen Duellen wieder aufleben, die die Fans begeisterten, aber keine Maßnahmen der Rennkommissare nach sich zogen.

Hamilton hielt Verstappen in Runde 11 in Schach, bevor er in Runde 22 die Position verlor. Beim ersten Aufeinandertreffen stieß Verstappen in Kurve 3 nach vorne, doch Hamilton schlug zurück und drängte den Red-Bull-Fahrer in Kurve 6 auf den Kies. Verstappen forderte über Funk eine Strafe, doch die Rennkommissare unternahmen nichts.

Als er auf die Forderung angesprochen wurde, sagte Hamilton: „Er ist außen herum gefahren. Man erwartet nicht, außen an einem Champion vorbeizugehen. Ich würde nicht erwarten, dort außen an ihm vorbeizugehen und die Linie zu halten. Er war also am Scheitelpunkt dahinter und hätte deshalb zurückstecken müssen, aber das hat er nicht getan. Ich habe ihm gerade genug Platz gelassen.“

Verstappen merkte später an, dass die Kämpfe Zeit gekostet hätten, während er den Führenden George Russell jagte. Hamilton wurde Fünfter, 26 Sekunden hinter Sieger Russell, und bezeichnete das Ergebnis als „einen Realitätscheck“ für Ferrari nach dem jüngsten Sieg in Barcelona. Fans in den sozialen Medien lobten die Schlagabtausche, mit Kommentaren, die den Kampf als „das Schönste überhaupt“ bezeichneten und die Hoffnung auf ein weiteres Titelduell ausdrückten.

Hamilton hob auch die Upgrades von Red Bull hervor und schätzte eine Verbesserung von drei bis vier Zehntelsekunden, die das Team seiner Meinung nach in den kommenden Rennen konkurrenzfähig machen werde.

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