Verstappen hinterfragt Verzögerung bei doppelten gelben Flaggen beim Großen Preis von Österreich

Max Verstappen stellte den Zeitpunkt der Flaggensignale nach seinem Unfall während des Qualifyings auf dem Red Bull Ring infrage. Die FIA verteidigte ihre Verfahren, während George Russell die Pole-Position sicherte.

Max Verstappen verlor während des Qualifyings zum Großen Preis von Österreich am Eingang zu Kurve 9 die Kontrolle über seinen RB22. Das Heck des Red Bull brach aus, was zu einem heftigen Einschlag in die Streckenbegrenzung führte. Später gab er an, körperlich wohlauf zu sein, und fügte mit einem Lächeln hinzu, er fühle sich „so gut es eben geht“.

Verstappen erklärte, dass nach seinem Unfall in einem der schnellsten Abschnitte der Strecke zunächst nur eine gelbe Flagge gezeigt wurde. Er bezeichnete die Verzögerung bis zum Erscheinen der doppelten gelben Flaggen als „verrückt“ und war der Ansicht, dass diese früher hätten gezeigt werden müssen. Die FIA erklärte, dass man dem Standardverfahren gefolgt sei, bei dem die Streckenposten sofort eine gelbe Flagge zeigten, als sie sahen, wie er die Kontrolle verlor. Die Rennleitung wertete die Flaggen 15 bis 20 Sekunden später nach einer Gefahreneinschätzung auf doppelt Gelb auf.

George Russell, der sich die Pole-Position sicherte, sagte, er habe Verstappens Auto nicht gesehen und angenommen, er sei weitergefahren. Er sei unter der gelben Flagge deutlich vom Gas gegangen und habe vor sich grüne Flaggen gesehen. Russell äußerte sich erfreut darüber, dass der gesunde Menschenverstand gesiegt habe, und vertrat die Ansicht, dass eine einzelne gelbe Flagge unter den gegebenen Umständen korrekt war.

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