Nichte von Hasina erwägt Klage gegen bangladeschische Anti-Korruptionsbehörde

Tulip Siddiq, Nichte der gestürzten bangladeschischen Premierministerin Sheikh Hasina und ehemalige britische Regierungsministerin, holt rechtlichen Rat ein, um Bangladeschs Anti-Korruptionskommission wegen falscher Vorwürfe zu verklagen. Die Anschuldigungen, verbunden mit dem Rooppur-Kernkraftwerk-Projekt und illegaler Landzuteilung, führten zu ihrem Rücktritt und einer Verurteilung in Abwesenheit. Siddiq bestreitet die Beteiligung und verweist auf das Fehlen von Beweisen in den Verfahren.

Tulip Siddiq, 43, britische Labour-Abgeordnete und Nichte der gestürzten bangladeschischen Premierministerin Sheikh Hasina, trat am 14. Januar 2025 als Economic Secretary to the Treasury zurück, inmitten von Korruptionsvorwürfen der aktuellen Regierung in Dhaka. Eine Person in ihrem Umfeld sagte, Siddiq hole rechtlichen Rat ein, um die bangladeschischen Behörden zu verklagen. Ihre Anwälte bei Stephenson Harwood warnten die Anti-Korruptionskommission (ACC), dass sie alle Rechte gegen die "falschen und belästigenden Vorwürfe" vorbehalten, die ihren Ruf schädigen.

ACC-Chef Mohammed Abdul Momen sagte der BBC, die Untersuchung basiere auf dokumentarischen Beweisen für Korruption. Eine Dhak aer Gericht verurteilte Siddiq jedoch in Abwesenheit am 1. Dezember, ohne solche Beweise vorzulegen; die Staatsanwälte stützten sich auf Aussagen der Zeugen Osman Gani und Iqbal Hussain, die behaupteten, sie belauscht zu haben, wie sie die Landzuteilung an ihre Mutter Sheikh Rehana per Telefon oder Apps beeinflusste. Es wurden keine Screenshots oder direkte Beweise gezeigt. Siddiq erklärte, sie kenne diese Zeugen nicht und würde ihre Tante direkt kontaktieren, falls nötig.

In einer ACC-Medieneinladung vom 4. Februar 2025 wurde die Veruntreuung von 5 Milliarden Dollar aus dem überteuerten Rooppur-Kernkraftwerk-Projekt angeklagt, mit Beteiligung von Hasina, ihrem Sohn Sajeeb Ahmed Wazed Joy und Siddiq, die angeblich eine Luxuswohnung im Wert von 700.000 Pfund erhielt. Die Anwälte von Siddiq stellten fest, dass die Mitteilung auf ungenannten "Anschuldigungen" und Berichten beruht. Sie bestritt die Beteiligung am Russland-Bangladesch-Abkommen für das Rosatom-Projekt, das Jahre nach der Schenkung der King's-Cross-Immobilie von Abdul Motalif im Jahr 2004 unterzeichnet wurde, die 2001 für 195.000 Pfund gekauft wurde. Sie hat sie im Abgeordnetenregister deklariert.

Premierminister Keir Starmer nahm ihren Rücktritt bedauernd an und stellte fest, dass kein Verstoß gegen den Ministerial Code vorliege. Am 13. April 2025 erließ die ACC einen Haftbefehl wegen illegaler Landzuteilung und drohte mit einem Interpol-Rotavis. Die Anwälte forderten Beweise an, erhielten aber keine Antwort. Die britische Labour-Partei erklärte, sie könne das Urteil aufgrund fehlender rechtlicher Vertretung nicht anerkennen. Im Mai 2025 fror die britische National Crime Agency 400 Millionen Pfund an Vermögen von Hasina-Verbündeten ein, einschließlich einer Londoner Immobilie für Rehana. Am 4. Juni lud Siddiq den Interimsleiter Muhammad Yunus zu einem Treffen in London ein, um Missverständnisse zu klären, doch er lehnte ab und berief sich auf laufende Rechtsverfahren. Bangladeschs Hochkommissarin Abida Islam sagte, Dokumente seien an Siddiqs bangladeschische Adresse als Bürgerin geschickt worden.

Verwandte Artikel

Image of violent protests in Dhaka: protesters throwing stones at Indian High Commission amid burning newspaper offices and smoke.
Bild generiert von KI

Gewalttätige Proteste in Bangladesch nach Tod von Sharif Osman Hadi

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Gewalttätige Proteste brachen in Dhaka und anderen Städten Bangladeschs aus, nachdem der prominente Aktivist Sharif Osman Hadi in Singapur gestorben war. Demonstranten griffen Büros großer Zeitungen an, steckten sie in Brand und warfen Steine auf die Indische Hochkommission. Der Chef der Übergangsregierung Muhammad Yunus rief zur Trauer auf und appellierte an den Frieden.

Tarique Rahman wurde nach den Wahlen am 12. Februar als Premierminister von Bangladesch vereidigt, bei denen seine BNP-Partei 212 Sitze gewann. Diese Entwicklung bietet Indien die Chance, die Beziehungen zu Dhaka inmitten vergangener Spannungen neu auszurichten. Indische Beamte haben Annäherungsbemühungen gezeigt, indem sie an wichtigen Veranstaltungen teilnahmen.

Von KI berichtet

Bangladeschs ehemalige Premierministerin und BNP-Führerin Khaleda Zia starb am 30. Dezember 2025 und markiert damit das Ende einer Ära in der Politik des Landes. Ihr Tod fällt mit der Rückkehr ihres Sohnes Tarique Rahman aus dem Exil zusammen, während das Land unter einer Übergangsregierung auf Wahlen vorbereitet. Das Ereignis unterstreicht den laufenden Übergang nach dem Sturz von Scheich Hasina.

Die indonesische Korruptionsbekämpfungskommission (KPK) verhaftete am 3. März 2026 die Pekalongan-Regentin Fadia Arafiq in Semarang im Rahmen einer Razzia wegen mutmaßlicher Korruption bei der Vergabe von Outsourcing-Diensten für die Haushaltsjahre 2023–2026. Am folgenden Tag wurde sie als einzige Verdächtige benannt und für 20 Tage in Haft genommen. Ihr Familienunternehmen PT Raja Nusantara Berdaya sicherte sich Aufträge im Wert von 46 Milliarden Rp.

Von KI berichtet

Updates bei den Razzien der Enforcement Directorate bei I-PAC, der Beratungsfirma des Trinamool Congress, enthüllen ein Hawala-Netzwerk über 10 Crore Rupien, das mit Kohleschmuggel verknüpft ist. Das Eingreifen der Ministerpräsidentin Mamata Banerjee sorgt weiter für Kontroversen, mit gegnerischen Gerichtsanträgen und Vorwürfen der Behinderung in Westbengalen.

Im Distrikt Malda in Westbengalen halten die Proteste gegen die Streichung von Wählern aus den Wählerverzeichnissen im Rahmen der Sonderintensivprüfung an, nachdem sieben Justizbeamte eingekesselt wurden. Ministerpräsidentin Mamata Banerjee unterstützte die Äußerungen des Obersten Gerichtshofs, mahnte zur Ruhe und machte die BJP verantwortlich. Die BJP forderte die Verhaftung der TMC-Ministerin Sabina Yeasmin.

Von KI berichtet

Anwältin Sarah-Jane Trent brach während ihrer Aussage vor einem parlamentarischen Ausschuss, der mutmaßliche Infiltration der südafrikanischen Strafverfolgungsbehörden untersucht, in Tränen aus und berief sich auf Traumata aus vergangenen Ereignissen. Im Gegensatz dazu beendete ihr ehemaliger Chef Paul O’Sullivan seinen Auftritt mit theatralischen Gesten. Die Anhörungen am 5. und 6. März 2026 legten unterschiedliche Reaktionen auf den laufenden Skandal offen.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen