Ein hinduistischer Arbeiter, Dipu Das, wurde am 18. Dezember in Mymensingh, Bangladesch, von einer Meute gelyncht, was die Übergangsregierung dazu veranlasste, finanzielle und wohlfahrtsbezogene Unterstützung für seine Familie zu versprechen. Der Bildungsberater C.R. Abrar traf die betroffene Familie und übermittelte die Kondolenz des Chefberaters Muhammad Yunus. Der Vorfall löste Proteste in Bangladesch und Indien aus.
Am 18. Dezember 2025 wurde der 25-jährige Textilarbeiter Dipu Das in Mymensingh, Bangladesch, von einer Meute wegen Blasphemie-Vorwürfen gelyncht, woraufhin seine Leiche verbrannt wurde. Bildungsberater C.R. Abrar traf am Dienstag die Familie und erklärte: 'Der Staat übernimmt die Verantwortung für das Kind, die Frau und die Eltern von Dipu Das.' Er bezeichnete den Mord als 'brutales Verbrechen ohne jede Entschuldigung'.
Das Büro des Chefberaters Muhammad Yunus bestätigte, dass finanzielle und wohlfahrtsbezogene Hilfe für die Familie geleistet wird, wobei die zuständigen Behörden enger Kontakt halten. Die Presseabteilung von Yunus veröffentlichte eine Erklärung: 'Vorwürfe, Gerüchte oder Meinungsverschiedenheiten können Gewalt niemals rechtfertigen, und kein Individuum hat das Recht, das Gesetz selbst in die Hand zu nehmen.' Die Regierung bekräftigte ihr Engagement für die Rechtsstaatlichkeit.
Der Vater von Dipu Das, Rabi Chandra Das, forderte Gerechtigkeit und schilderte dem Berater die schwierige Lage der Familie. Bisher wurden zwölf Personen wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung am Mord festgenommen. Der Mord löste landesweite Proteste von Fabrikarbeitern, Studenten und Menschenrechtsgruppen in Dhaka und anderen Teilen Bangladeschs aus. Indien äußerte Bedenken und berief den bangladeschischen Hochkommissar ein.
Demonstrationen brachen in indischen Städten wie Neu-Delhi, Kolkata, Mumbai und Hyderabad aus, die Gerechtigkeit und Schutz der Minderheiten forderten. Der Mobangriff fiel mit dem Tod des radikalen Führers Sharif Osman Hadi zusammen, was weitere Unruhen auslöste, einschließlich Brandstiftung an Büros der Daily Star, Prothom Alo und kultureller Gruppen wie Chhayanot und Udichi Shilpi Goshti.