Vigilanten haben die Geburtstagsfeier einer 22-jährigen Frau in einem Café in Bareilly in den letzten Tagen des Jahres 2025 angegriffen, weil zwei junge Menschen in der Gruppe zur muslimischen Gemeinschaft gehörten. Drei Tage später erklärte die Frau, dass ihre Eltern nie die Religion ihrer Freunde diktiert hätten. Der Vorfall beleuchtet Toleranz inmitten der Vielfalt in Indien.
Der Vorfall ereignete sich in den letzten Tagen des Jahres 2025 in einem Café in Bareilly und erregte nationale Aufmerksamkeit. Vigilanten stürmten die Geburtstagsfeier einer 22-jährigen Frau, angeblich unter Verdacht auf 'love jihad', weil zwei junge Gäste zur muslimischen Gemeinschaft gehörten. Im Nachgang, als das Video viral ging, sagte die Frau dieser Zeitung: „Ich verstehe nicht, wer diesen Angreifern die Befugnis gegeben hat, über Menschen zu urteilen und zu entscheiden, mit wem ich befreundet sein soll.“
Ihr Bericht offenbart eine offene und inklusive häusliche Umgebung. Sie bemerkte: „Sie wissen, wer meine Freunde sind. Wenn sie keine Einwände haben...“ Ihre Eltern und Verwandten haben sich nie in die Religion ihrer Freunde eingemischt, sondern sie sogar zur Geburtstagsfeier eingeladen. Dieser Ansatz verkörpert die Mitte in der diversen indischen Gesellschaft, wo Menschen friedlich fernab von Extremen zusammenleben.
Dennoch ist dieses Ereignis nicht isoliert. Im Dezember 2025 wurden Kirchen und christliche Gemeinden angegriffen, ein Student aus Tripura in Dehradun getötet, weil er aus dem Nordosten kam, und kashmirische Schalverkäufer in Haryana und Himachal Pradesh überfallen. Diese Vorfälle befeuern Intoleranz und Polarisierung, verstärkt durch Politik und Medien, die Konflikte belohnen. Dennoch bieten Stimmen wie die der Frau und ihrer Eltern in Bareilly, die Hass ablehnen, Hoffnung. Das neue Jahr ruft dazu auf, alltägliche Mitmenschlichkeit vor viraler Empörung anzuerkennen.