Vor Weihnachten 2025 zielten rechtsextreme Gruppen, die mit Sangh Parivar verbunden sind, auf Kirchen und christliche Versammlungen in mehreren Bundesstaaten ab und lösten Alarme hinsichtlich der Religionsfreiheit aus – während Premierminister Narendra Modi an Gebeten in Delhis Cathedral Church of Redemption teilnahm. Diese bauen auf früher gemeldeten Zusammenstößen in Jabalpur auf.
Am Weihnachtsmorgen läuteten die Glocken der Cathedral Church of Redemption in Delhi Botschaften von Liebe und Frieden, als Premierminister Narendra Modi der christlichen Gemeinde beim Gebet beiwohnte und Indiens religiöse Vielfalt symbolisierte.
In den vorangegangenen Tagen störten jedoch verbundene Gruppen des Sangh Parivar Feierlichkeiten unter dem Vorwand von „Zwangskonversionen“, verstärkt durch soziale Medien und bei laxer Durchsetzung in Staaten mit Anti-Konversionsgesetzen. Wichtige Vorfälle umfassten:
- In Nalbari, Assam, drangen Bajrang Dal-Aktivisten in eine Diözesanschule ein und zerstörten die Krippe.
- In Raipur verwüstete eine Meute Weihnachtsdekorationen in einem Einkaufszentrum.
- In Jabalpur, Madhya Pradesh – wie in früheren Berichten beschrieben – drangen rechtsextreme Mitglieder, einschließlich eines lokalen BJP-Vizepräsidenten, in Kirchen ein und warfen Konversionen vor, was zu Auseinandersetzungen mit Kirchenbesuchern und Polizeieinsatz führte; keine Beweise für Fehlverhalten der Kirchen wurden gefunden.
- In Delhi belästigten Vigilanten Frauen mit Santa-Mützen.
Behörden stuften diese oft als „lokale Spannungen“ ab. Dieses Muster stellt die verfassungsmäßigen Garantien für Religionsfreiheit und Gleichheit infrage und deutet auf politische Straffreiheit hin.
Der X-Post von PM Modi mit Wünschen für „Harmonie und Wohlwollen“ kontrastiert scharf mit der Einschüchterung. Damit seine Botschaft von „erneuerter Hoffnung und Güte“ Widerhall findet, müssen Behörden Täter – einschließlich solcher mit BJP- oder Sangh-Parivar-Bezug – strafrechtlich verfolgen und rechtliche Verantwortung über Milde stellen.