Ein Dargah auf dem Gelände der Wynberg-Allen School in Mussoorie, Uttarakhand, wurde samstagabends von einer Gruppe von 25-30 Personen mit Hämmern und Brechstangen verwüstet. Der Vorfall ereignete sich Wochen nach einem viralen Facebook-Video, das die Legalität des Schreins auf Waldland in Frage stellte. Eine FIR wurde gegen drei Personen registriert.
Die Verwüstung des Dargah von Baba Bulle Shah an der Wynberg-Allen School in Mussoorie geschah am Samstag gegen 18 Uhr, als eine Gruppe von 25-30 Personen mit Hämmern und Brechstangen den Schrein gewaltsam betrat. Auf Basis einer Beschwerde des lokalen Bewohners Akram Khan registrierte die Polizei eine FIR nach BNS-Abschnitten 196(1)(b) für Handlungen, die der Harmonie zwischen Gruppen abträglich sind, und 298 für die Verletzung oder Entweihung eines Gotteshauses mit der Absicht, eine Religion zu beleidigen, wobei drei Personen aus einem Video des Vorfalls identifiziert wurden. Der Angriff folgte Wochen nach einem viralen Facebook-Video, in dem ein Mann behauptete, der Schrein sei auf Waldland gebaut worden. Das Video erregte große Aufmerksamkeit und veranlasste das Forstamt, der Schule und der Gemeinde eine Mitteilung zu schicken. Der Dargah steht auf privatem Waldland, auf dem seit 1980 Bauprojekte verboten sind. Die Schule erklärte, der Schrein existiere seit mindestens 30 Jahren, während der Verwaltungsausschuss behauptete, er sei über 100 Jahre alt. Er wird von Menschen aller Glaubensrichtungen besucht. Mussoories DFO Amit Kanwar hatte angekündigt, Dokumente zur Baugenehmigung von den Beteiligten einzuholen, bevor über Maßnahmen entschieden wird. Am 23. Januar postete Lalit Sharma, Präsident des Uttarakhand-Flügels von Hindu Raksha Dal, ein Video mit den Worten: „Dies ist Devbhoomi, und Bulle Shah hat hier keinen Platz. Es ist egal, ob es Privatbesitz ist; unsere Sorge gilt dem Sanatan. Wir werden am Dienstag jederzeit hingehen, um es abzureißen. Wir fordern die Verwaltung und die Schule auf, die Struktur zu entfernen…“ Akram Khan sagte: „Lalit Sharma hatte ein Video auf Facebook geteilt, aber die Strafverfolgungsbehörden haben es nicht ernst genommen. Es ist ihr Versagen, dass ein solcher Vorfall nicht verhindert werden konnte…“ Die Schulleitung verweigerte einen Kommentar. Das Forstamt war dabei, Unterlagen von der Gemeinde einzuholen.