Die Übergangsregierung Bangladeschs unter Muhammad Yunus steht kurz vor der Unterzeichnung eines Zollabkommens mit den Vereinigten Staaten, das hinter einer Geheimhaltungsvereinbarung verborgen ist. Dieser geheime Schritt hat bei Textil-Exporteuren und Wirtschaftsführern Besorgnis ausgelöst. Fragen zur Legalität des nicht gewählten Regimes bei der Abschluss solcher Abkommen Wochen vor möglichen Wahlen tauchen auf.
Die Übergangsverwaltung in Bangladesch unter Führung von Muhammad Yunus bereitet die Unterzeichnung eines Zollabkommens mit den USA vor, wie India Today am 5. Februar 2026 berichtete. Dieses Abkommen, das den vitalen Bekleidungs- und Textilsektor betrifft, ist durch eine Geheimhaltungsvereinbarung gebunden, die wesentliche Details vor der Öffentlichkeit und Stakeholdern verbirgt. Bangladeschische Wirtschaftsführer, insbesondere in der Ready-made-Garment-Branche, äußern Besorgnis über den Mangel an Transparenz. Die Geheimhaltung der Bedingungen des Abkommens hat Ängste über seinen potenziellen Einfluss auf die Exporte geschürt, die ein Eckpfeiler der bangladeschischen Wirtschaft sind. Eine größere Sorge ist der Zeitpunkt und die Befugnis des nicht gewählten Yunus-Regimes, sich an internationale Abkommen zu binden. Mit Wahlen für 2026 geplant und einer neuen Regierung, die möglicherweise in wenigen Wochen im Amt ist, hinterfragen Kritiker, ob solche bindenden Entscheidungen rechtlich zulässig sind. Der Bericht hebt die Spannungen zwischen den Handlungen der Übergangsregierung und dem bevorstehenden demokratischen Übergang hervor.