Innenministerium sieht sich wegen Rückständen bei Geburtsurkunden mit Klage konfrontiert

Das Children’s Institute der UCT und mehrere Eltern haben das Department of Home Affairs am 10. Juni 2026 vor dem Western Cape High Court verklagt, um einen Plan zur Beseitigung jahrelanger Verzögerungen bei verspäteten Geburtsregistrierungen zu erwirken.

Am Mittwoch argumentierten die Kläger vor Richterin Ncumisa Mayosi, dass systemische Probleme im Innenministerium zu einem großen Rückstau bei unentschiedenen Anträgen auf verspätete Geburtsregistrierung geführt haben. Sie erklärten, dass die jahrelange Wartezeit Kinder ohne Ausweispapiere zurücklasse und den Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Sozialleistungen blockiere. Anwalt Daniel Linde teilte dem Gericht mit, dass die Kläger zu den am stärksten gefährdeten Mitgliedern der Gesellschaft gehörten. Das Ministerium antwortete, dass es die Zahl der unerledigten Anträge bis Mai 2025 auf 33.386 reduziert habe und dass diese Zahl laut Gesetz niemals Null erreichen werde. Während der Anhörung kamen auch Beweise für einen Brand im Büro in Germiston im August 2025 zur Sprache, bei dem Papierakten zerstört wurden, was einige Familien dazu zwang, den Prozess von vorne zu beginnen. Das Children’s Institute bezweifelt die Rückstandszahlen des Ministeriums und fordert eine gerichtliche Anordnung für einen transparenten Plan zur Bearbeitung aktueller und zukünftiger Anträge.

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