Der Direktor des Personenstandsregisters, Omar Morales, bestätigte, dass lediglich fünf Fälle entdeckt wurden, in denen Flüchtlingen Ausweise mit einer falschen Gültigkeitsdauer ausgestellt wurden.
Während eines Interviews mit La Tercera und vor der Regierungskommission für Inneres erklärte Omar Morales, dass das Personenstandsregister niemals Dokumente an Migranten mit irregulärem Status ausgegeben habe. Die fünf Fehler traten bei der Bearbeitung von Anträgen von Personen mit Flüchtlingsstatus auf, denen eine Gültigkeitsdauer von fünf Jahren anstelle der festgelegten acht Monate gewährt wurde. Die Fälle wurden schnell erkannt und die Ausweise gesperrt. Die betroffenen Personen wurden kontaktiert, um die Dokumente zurückzugeben, woraufhin neue, korrigierte Versionen ausgestellt wurden. Morales erklärte: „Es wurden nur die fünf genannten Fälle von Flüchtlingen entdeckt“ und versicherte, dass keine Ausweise an irreguläre Migranten ausgegeben wurden. Der Rechnungshof forderte Informationen vom Personenstandsregister an, um den Sachverhalt zu überprüfen. Zu den Einzelheiten des Falls gehören Bearbeitungen zwischen Mai 2024 und Februar 2025, wobei die Korrekturen zwischen März und September 2025 erfolgten. Vier der Personen besitzen nach der Erneuerung weiterhin gültige Ausweise.