Lumumba Chia, der 1999 nach Südafrika floh, kann trotz seines Flüchtlingsstatus keine Reisedokumente erhalten, was ihn daran hindert, seinen Sohn in Belgien zu besuchen.
Chia teilte seine Erfahrungen während eines Symposiums zum Weltflüchtlingstag, das am 18. Juni in Salt River stattfand. Er erklärte, dass er mehr als zwei Jahrzehnte nach seiner Ankunft aus Kamerun einen Flüchtlingsausweis beantragt habe, jedoch widersprüchliche Informationen von Beamten des Innenministeriums über die Verzögerungen erhalten habe. Ohne den Flüchtlingsausweis kann Chia keine Reisedokumente beantragen. Er berichtete, dass ein Beamter eine Systemblockade erwähnte, während ein anderer keine finden konnte. Diskussionsteilnehmer der Veranstaltung, darunter Fatima Khan von der Refugee Rights Unit der University of Cape Town, erörterten die umfassenderen Hindernisse, mit denen Flüchtlinge und staatenlose Menschen beim Zugang zu Dokumenten und Staatsbürgerschaft nach südafrikanischem Recht konfrontiert sind. Die Redner wiesen darauf hin, dass schätzungsweise 4,5 Millionen Menschen weltweit staatenlos sind, wobei viele Kinder betroffen sind, wenn sie mit ihren Eltern migrieren.