Das ghanaische Außenministerium hat die Evakuierung seiner Staatsbürger aus Südafrika um einige Tage verschoben. Die Verzögerung ist auf rechtliche und logistische Anforderungen zurückzuführen. Mehr als 800 Ghanaer hatten sich für die Rückreise in ihre Heimat registriert.
Das Außenministerium Ghanas gab bekannt, dass die geplante Evakuierung von Staatsbürgern aus Südafrika, die ursprünglich für Donnerstag vorgesehen war, verschoben wurde. Beamte nannten als Hauptgründe die Notwendigkeit obligatorischer Passagierüberprüfungen, die Abstimmung zwischen mehreren Institutionen sowie die Erteilung von Flugerlaubnissen.
Mehr als 800 Ghanaer hatten sich bei der Hochkommission in Pretoria registriert, um ihre Rückreise zu beantragen. Das Ministerium erklärte, dass der Prozess nun innerhalb weniger Tage stattfinden werde.
Die Verschiebung erfolgt nach jüngsten Protesten gegen undokumentierte Einwanderer in Teilen Südafrikas. In Durban haben die Behörden damit begonnen, im Diakonia Centre den Status ausländischer Staatsbürger zu überprüfen, die aus Sicherheitsbedenken ihre Häuser verlassen hatten.