Die jährliche Versorgungsmission Südafrikas zur Marion-Insel hat sich aufgrund von Kraftstoffknappheit infolge des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran verzögert. Das Ministerium für Forstwirtschaft, Fischerei und Umwelt bestätigte, dass die weltweite Verknappung von speziellem Polardiesel den Auslauf der SA Agulhas II behindert habe. Die Behörden erklärten, sie arbeiteten daran, die Auswirkungen zu begrenzen und gleichzeitig die Sicherheit zu gewährleisten.
Das Schiff sollte ursprünglich am 9. April von Kapstadt auslaufen. Die Kraftstofflieferungen erreichten erst am 1. Mai eine lokale Raffinerie, was zusätzliche Misch- und Testprozesse erforderte, bevor das Schiff betankt werden konnte.
Minister Willie Aucamp teilte mit, dass das Ministerium mit den betroffenen Akteuren zusammenarbeite, um die Verzögerung so gering wie möglich zu halten. Er fügte hinzu, dass alle Vorkehrungen getroffen würden, um die sichere Rückkehr des Teams zu garantieren.
Die Reserven auf der Insel reichen ohne Sparmaßnahmen bis etwa zum 20. Mai. Die Lebensmittelvorräte sollten noch für weitere zwei Monate ausreichen. Das Ministerium merkte an, dass die Kraftstoffbetankung des Schiffes voraussichtlich in den nächsten Tagen beginnen werde und die Abfahrt unmittelbar darauf erfolge.