Während der Nahostkrieg 2026 die Versorgung stört, warnt der Verband der Fluggesellschaften im südlichen Afrika (Airlines Association of Southern Africa) vor möglichen Kerosinengpässen ab Juni. Die regionalen Preise sind von 8,50 Rand pro Liter im Februar auf über 30 Rand bis Mitte April gestiegen, was zu vorübergehenden Treibstoffzuschlägen bei neuen Buchungen führte.
Die Airlines Association of Southern Africa hat auf die anhaltende Unsicherheit durch den US-Israel-Iran-Konflikt 2026 hingewiesen, der die Kerosinverfügbarkeit für die Region über den Mai hinaus bedroht.
Die aktuellen Bestände sollen noch bis Mai reichen, wobei einige Lieferanten den Juni nennen, es aber danach keine festen Zusagen gibt. Verbandssprecher Linden Birns betonte die Planungsherausforderungen der Fluggesellschaften: „Wir wissen, dass derzeit genügend Treibstoff vorhanden ist, um bis Mai durchzukommen. Einige Lieferanten sprechen vom Juni, aber darüber hinaus haben wir keine Klarheit. Und genau das ist der Punkt: Wie plant man als Fluggesellschaft? Wie plant man seinen Flugplan? Wie hält man den Betrieb in einem Vakuum ohne diese Art von Informationen aufrecht?“
Fluggesellschaften sichern sich Treibstoff normalerweise sechs Monate im Voraus, während Flughäfen wie der O.R. Tambo etwa fünf Tage Vorrat halten. Birns kündigte bevorstehende Treffen mit Lieferanten und Airline-Gruppen an und warnte Passagiere vor höheren Ticketpreisen und möglichen Streichungen von Routen. Der Verband forderte treibstoffsparende Maßnahmen im gesamten Sektor, einschließlich reduzierter Staus und eines besseren Luftraummanagements – das Laufenlassen der Triebwerke bei einem Flugzeug mit 180 Sitzen kostet 2000 Rand pro Minute.