Eine neue Ausgabe der Umfrage Cadem Plaza Pública zeigt, dass 85 % die irreguläre Einreise haitianischer Kinder als schwerwiegend erachten und 58 % darin einen Fall von Kinderhandel vermuten.
Die Cadem-Umfrage aus der dritten Juniwoche zeigt, dass 72 % der Befragten erfahren haben, dass die Regierung die staatlichen Stellen angewiesen hat, die unauffindbaren Kinder zu lokalisieren. 56 % sind der Ansicht, dass die oberste Priorität darin besteht, sie zu finden und zu schützen.
Die Umfrage bezieht sich auf den am Montag öffentlich gewordenen Fall, bei dem der Nationale Migrationsdienst der Staatsanwaltschaft die irreguläre Einreise von mindestens 486 haitianischen Kindern zwischen Mai 2024 und September 2025 im Rahmen der Familienzusammenführung meldete. Ein Vorbericht der Contraloría identifizierte 12 Erwachsene, die für Gruppen von jeweils 2 bis 18 Minderjährigen verantwortlich waren.
Präsident José Antonio Kast beauftragte die Ministerin für soziale Entwicklung, María Jesús Wulf, mit der Koordinierung einer interministeriellen Gruppe, die den Verbleib der Minderjährigen klären soll. Die Zustimmungsrate zu Kasts Amtsführung stieg um vier Punkte auf 44 %.