Innenunterstaatssekretär Máximo Pavez stützte die Indikation, die öffentliche Einrichtungen verpflichtet, Daten über irreguläre Migranten weiterzugeben. Er erklärte, die Maßnahme ziele darauf ab, Benachrichtigungen zu erleichtern, und schaffe keine allgemeine Meldepflicht.
Pavez sprach in einem Interview im Programm Estado Nacional von TVN. Er erläuterte, dass die Regelung Teil eines Gesetzentwurfs zur Verbesserung von administrativen Ausweisungsverfahren sei.
Der Beamte stellte klar, dass Einrichtungen lediglich Kontaktdaten wie Adressen oder Telefonnummern bereitstellen müssen, wenn dies von Migrationsbehörden während laufender Verfahren angefordert wird. Er betonte, dass die Daten im Rahmen des Gesetzes zum Schutz personenbezogener Daten verwendet würden.
Pavez ging auf Bedenken im Gesundheitssektor ein. Er sagte, niemandem werde die medizinische Versorgung verweigert, und die Indikation werde die Bereitstellung von Gesundheits- oder Bildungsleistungen nicht beeinträchtigen. Er verglich die Befugnis mit jenen, die bereits von der Staatsanwaltschaft bei strafrechtlichen Ermittlungen ausgeübt werden.