Innenstaatssekretär Máximo Pavez erklärte, dass das Thema Begnadigungen ein großes politisches Gewicht habe, und vermied es, eine Regierungsposition zu einem von Parlamentariern eingebrachten Gesetzesentwurf zu definieren.
In einem Interview mit Estado Nacional auf TVN merkte Pavez an, dass es mehrere Jahre nach dem 18. Oktober möglich sei, die in jenem Zeitraum festgelegten politischen und strafrechtlichen Verantwortlichkeiten mit größerem Abstand zu betrachten.
Pavez erklärte, dass es zwei Wege gebe: die Einzelbegnadigung, die der Präsident unter rechtlichen Voraussetzungen gewähren kann, und die allgemeine Begnadigung, die ein Gesetzgebungsverfahren erfordert.
Der Staatssekretär erklärte, die Regierung werde die Diskussion aufmerksam verfolgen, falls diese von Parlamentariern vorangetrieben werde, und dass der Präsident nach einer erschöpfenden Analyse die endgültige Entscheidung treffen werde.