Der neue Innen- und Regierungssprecher-Biminister Claudio Alvarado verteidigte die am 19. Mai von Präsident José Antonio Kast eingeleitete Kabinettsanpassung. Er betonte die Notwendigkeit, die Sicherheitsagenda zu stärken und die Regierungsabstimmung zu verbessern.
Alvarado sagte in einem Interview mit Canal 13, dass Entscheidungen in einer Notstandsregierung schnell getroffen werden müssten, um den Kurs zu korrigieren. Er erklärte, dass der Präsident versucht habe, mehr Energie in die Sicherheit zu bringen und eine bessere politische und kommunikative Integration zu erreichen.
Der Biminister räumte ein, dass der Sicherheitsplan mit Kommunikationsproblemen konfrontiert war und dass Maßnahmen isoliert vermittelt wurden. Er kündigte an, dass Minister Martín Arrau die Details des Plans am 2. Juni im Senat vorstellen werde.
Vonseiten der Opposition bezeichnete PC-Präsident Lautaro Carmona die Änderung als ein Scheitern und verwies auf Improvisation bei den Abgängen von Mara Sedini und Trinidad Steinert. FA-Präsidentin Constanza Martínez sprach von einem fehlenden Sicherheitsplan, während PS-Chefin Paulina Vodanovic das anfängliche Fehlen klarer Richtlinien kritisierte.