Die Regierung berichtete, dass die Kriminalpolizei (PDI) 33 der 64 haitianischen Kinder ausfindig gemacht hat, die in einem Vorbericht der Contraloría als nicht auffindbar gelistet waren. Die Minderjährigen befinden sich bei ihren Familien und erhalten Bildungs- sowie Gesundheitsleistungen.
Die Ministerin für soziale Entwicklung und Familie, María Jesús Wulf, und PDI-General Eduardo Cerna bestätigten die Informationen am Freitag vom La Moneda Palast aus. Cerna erklärte detailliert, dass die 33 Kinder bei Verwandten leben und in Schulen eingeschrieben sind.
„Es handelt sich um eine koordinierte Arbeit, einen intersektoralen Ausschuss, und in Bezug auf den Bericht der Contraloría, der sich auf 64 nicht auffindbare Minderjährige bezieht, konnten wir bereits 33 von ihnen finden“, sagte Cerna. Er fügte hinzu, dass sich die Minderjährigen bei guter Gesundheit befinden.
Bürgermeister aus der Metropolregion trafen sich mit Wulf, um kommunale Daten abzugleichen. In Romeral wurden unterdessen sechs Kinder gefunden, drei davon unter Bedingungen, die zu einer Anzeige wegen Verletzung ihrer Rechte führten.
Die Arbeitsgruppe setzt die Suche nach den verbleibenden Kindern fort. Wulf betonte, dass der Fokus auf dem Handeln und nicht auf politischen Vorwürfen liege.