IFC plant 1,2 Milliarden-Dollar-Investition in Ägypten für GW 2026

Die International Finance Corporation (IFC) plant, im Geschäftsjahr 2026 rund 1,2 Milliarden Dollar in Ägypten zu investieren, gegenüber 915 Millionen Dollar im Vorjahr. Cheick Oumar Sylla, IFC-Direktor für Nordafrika und den Horn von Afrika, gab dies auf einer Weltbank-Konferenz zu multilateralen Entwicklungsprojekten bekannt.

Bei der Weltbank-Konferenz mit dem Titel „Multilaterale Entwicklungsprojekte: Beschaffungsreife und Chancen in Ägypten“ erklärte Sylla, dass bereits etwa 1 Milliarde Dollar im laufenden Geschäftsjahr zugesagt wurden. Damit steigt das kumulierte Investitionsportfolio der IFC in Ägypten auf 6,5 Milliarden Dollar in den vergangenen sieben Jahren.  Sylla ergänzte, dass die IFC ihre jährlichen Investitionen in Ägypten ausbauen wolle, um dauerhaft 1 Milliarde Dollar zu erreichen, was die langfristige Verpflichtung der Institution zur Unterstützung wirtschaftlicher Entwicklung und des privaten Sektors unterstreiche. Die aktuellen Investitionen sind auf Schlüsselsektoren verteilt, die mit nachhaltigem Wachstum übereinstimmen: Der Finanzsektor macht 47 % aus, gefolgt von Infrastruktur, erneuerbarer Energie und Verkehr mit insgesamt 32 %.  Herstellung, Tourismus und Immobilien machen 12 % aus, Start-ups und Investmentfonds 6 %, Gesundheitswesen 3 % und Agrarwirtschaft 1 %. Neben direkten Investitionen bietet die IFC Beratungsleistungen im Wert von 27 Millionen Dollar zur Unterstützung strategischer Prioritäten an.  Der Finanzsektor führt bei den Beratungsaktivitäten mit 38 %, gefolgt von Public-Private-Partnership-Diensten mit 21 %. Beratung zu Herstellung, Agrarwirtschaft und Dienstleistungen macht 17 % aus, Umwelt-, Sozial- und Governance-Praktiken sowie Marktschaffung je 9 %, grünes Bauen 4 % und Programme zur Geschlechtergleichstellung 2 %.

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