Der Generalinspekteur der Polizei, Douglas Kanja, hat nach jüngsten tödlichen Vorfällen ein entschlossenes Vorgehen gegen Matatu-Betreiber angekündigt. Der Schritt folgt auf den Tod eines Studenten, der aus einem fahrenden Fahrzeug gestoßen wurde.
Generalinspekteur Douglas Kanja machte die Ankündigung am 17. Juni bei der Einweihung eines neuen Verwaltungsgebäudes an der Kiamumbi-Polizeistation in Nairobi. Er erklärte, dass Matatu-Betreiber sich an das Gesetz halten müssen oder mit Konsequenzen zu rechnen haben. Kanja sagte, die Behörden hätten Verdächtige festgenommen, die mit dem Tod von Eugene Mutuku in Verbindung stehen, einem Studenten des Kenya Medical Training College, der aus einem Matatu der Nicco SACCO gestoßen wurde. Kanja fügte hinzu, dass weitere Verdächtige von der Direktion für Kriminalpolizei (DCI) gesucht werden. Die Ankündigung folgt auf einen früheren Unfall eines Matatus namens Detat am 3. Juni, bei dem fünf bis sieben Menschen ums Leben kamen. Die nationale Verkehrs- und Sicherheitsbehörde (NTSA) meldete einen Anstieg der Verkehrsunfälle und Todesopfer um 11 Prozent. Sie plant, ab nächsten Monat landesweite Nachprüfungen für Fahrer durchzuführen.