Autohändler in Mombasa haben am Montag gegen Änderungen am System der National Transport and Safety Authority (NTSA) sowie gegen die Durchsetzung der Vorschriften für Händlerkennzeichen demonstriert.
Die Proteste fanden am 15. Juni in Mombasa statt, wobei die Händler die Regierung aufforderten, das vorherige System wiederherzustellen. Der Verbandsvorsitzende Mathew Katili erklärte, dass die Maßnahmen den Geschäftsbetrieb gestört und Unternehmen geschädigt hätten.
„Das System gibt an, dass der Importeintrag für einen Importeur bestimmt ist. Wenn man sein Auto eingeführt hat und eine Nummer zugewiesen bekommen hat, kann man das KD-Kennzeichen nicht für den Transport nach Nairobi oder anderswo verwenden, weil man keine Händlerlizenz besitzt“, sagte Katili.
Im April begann die Behörde mit der Durchsetzung von Sektion 24 des Traffic Act, welche die Verwendung der allgemeinen Händlerlizenz regelt. Die NTSA betonte, dass es sich nicht um ein Verbot handele, sondern um eine Maßnahme, um sicherzustellen, dass die Kennzeichen nur von lizenzierten Händlern für autorisierte Zwecke verwendet werden.
Die Independent Car Dealers Association strebt ein beratendes Treffen mit der NTSA an. Katili äußerte zudem Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die prognostizierten Staatseinnahmen im Budget 2026/2027 in Höhe von 4,82 Billionen KES.