Die Verkehrspolizei hat ein neues Registrierungssystem für Boda-Boda-Fahrer in Nairobi angekündigt. Die Initiative zielt darauf ab, die Selbstregulierung innerhalb der Branche zu fördern und die Verkehrssicherheit zu verbessern.
Der stellvertretende Generalinspektor Fredrick Ochieng, Kommandant der Verkehrspolizei, erläuterte die Pläne in einem vom kenianischen Polizeidienst veröffentlichten Video. Er erklärte, das Ziel sei es, den Boda-Boda-Sektor zur Selbstregulierung zu befähigen, wobei die Strafverfolgungsbehörden nur bei Bedarf unterstützend eingreifen würden.
Im Rahmen des Systems werden alle Fahrer neu registriert und einem bestimmten Haltepunkt zugewiesen. Die Registrierung wird einheitlich über alle Landkreise hinweg erfolgen, was eine einfache Identifizierung des Einsatzgebiets eines Fahrers ermöglicht. So kann beispielsweise ein Fahrer aus Nairobi, der in Kwale angetroffen wird, schnell zurückverfolgt werden.
Die Vorsitzenden der Haltepunkte werden die Einhaltung der Vorschriften überwachen, einschließlich der Prüfung, ob Fahrer und Passagiere Helme und reflektierende Jacken tragen. Ein Pilotprogramm im Wahlkreis Starehe hat den Weg für die stadtweite Einführung geebnet.