Indien und Bangladesch führten am Freitag einen koordinierten maritimen Austausch durch und repatriierten 151 Fischer sowie sieben Fischereifahrzeuge über die Internationale Seegrenze. Dazu gehörten 23 indische Fischer und zwei indische Fischerboote, die nach Indien zurückkehrten, sowie die Freilassung von 128 bangladeschischen Fischern und fünf Fahrzeugen, die wegen illegalen Fischfangs in Indiens ausschließlicher Wirtschaftszone festgehalten worden waren. Die Operation wurde vom indischen Außenministerium und der Küstenwache in Zusammenarbeit mit bangladeschischen Behörden beaufsichtigt.
Die maritime Zusammenarbeit zwischen Indien und Bangladesch wird gestärkt, um die Lebensgrundlagen der Fischergemeinschaften in der Bucht von Bengalen anzugehen. Der Austausch am Freitag an der Internationalen Seegrenze (IMBL) umfasste die indischen Küstenwache-Schiffe Samudra Paheredar und Vijaya, die mit den bangladeschischen Schiffen Kamaruzzaman und Sonar Bangla zusammentrafen. Die repatriierten indischen Fischer werden zum Hafen eskortiert und an die Landesverwaltungen übergeben, um Familienzusammenführungen zu ermöglichen. Ein Sprecher des Außenministeriums erklärte: „Der gegenseitige Austausch ist das Ergebnis intensiver diplomatischer Bemühungen unter Berücksichtigung der humanitären Belange der Fischergemeinschaften. Dies unterstreicht das gemeinsame Engagement beider Nationen für die Sicherheit der Fischer.“ Diese Operation hebt die laufenden Bemühungen hervor, gemeinsame Gewässer zu managen, in denen illegale Fischereivorfälle häufig sind, und fördert Sicherheit und Zusammenarbeit zwischen den Nachbarn.