Indiens UN-Botschafter verurteilte Pakistans Fitna-al-Hindustan-Narrativ bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates zu Afghanistan als offiziell geförderte Desinformation.
Bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates zur Lage in Afghanistan am Montag kritisierte der Ständige Vertreter Indiens, Harish Parvathaneni, Pakistan scharf. Er erklärte, dass Pakistans Verwendung des Begriffs Fitna al Hindustan einer offiziell geförderten Desinformation gleichkomme, die in religiöse Terminologie gekleidet sei. Parvathaneni beschrieb dies als Teil einer organisierten Hassfabrik, die darauf abziele, von Pakistans innenpolitischen Misserfolgen abzulenken. Indien verurteilte zudem pakistanische Luftangriffe in Afghanistan. Der Gesandte erklärte, dass die Tötung von Zivilisten während des Ramadan gegen internationales Recht und die Prinzipien der islamischen Solidarität verstoße. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden im Februar 2026 bei pakistanischen Luftangriffen mindestens 13 Zivilisten getötet. Bis März waren 42 Zivilisten getötet und 104 verletzt worden, während über 100.000 Menschen vertrieben wurden.