Indien fordert Rechenschaft für Polizeigewalt in Pakistanisch-Kaschmir

Indien hat die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, Pakistan zur Rechenschaft zu ziehen, nachdem Berichte über Polizeieinsätze vorlagen, bei denen mehrere Demonstranten in Pakistanisch-Kaschmir getötet wurden.

Am Dienstag erklärte der Sprecher des indischen Außenministeriums, Randhir Jaiswal, es gebe Berichte über schwere Polizeigewalt in Pakistanisch-Kaschmir, bei der mehrere Demonstranten getötet und viele verletzt worden seien. Er fügte hinzu, dass die internationale Gemeinschaft Pakistan für seine Verfehlungen und Übergriffe zur Rechenschaft ziehen sollte. Die Äußerungen folgten auf Medienberichte über Zusammenstöße in Rawalakot am Sonntag. Ein Bericht der pakistanischen Tageszeitung Dawn besagt, dass mindestens 11 Menschen, darunter vier Polizeibeamte, getötet wurden, nachdem Sicherheitskräfte hart gegen Demonstranten des Joint Awami Action Committee vorgegangen waren. Die Gruppe fordert die Abschaffung der für Flüchtlinge reservierten Parlamentssitze sowie Subventionen für lebensnotwendige Güter. Indien hatte sich bereits im Oktober 2025 zu ähnlichen Protesten in der Region geäußert.

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