Anklageschrift der NIA belegt Pakistans Rolle beim Anschlag von Pahalgam

Die National Investigation Agency hat eine Anklageschrift vorgelegt, in der dargelegt wird, wie der Anschlag von Pahalgam im April 2025 von Pakistan aus durch Lashkar-e-Taiba und deren Stellvertretergruppe geplant und gesteuert wurde.

Die Anklageschrift nennt sieben Personen, darunter den in Pakistan ansässigen Sajid Saiffullah Jatt, die den Einsatz koordinierten. Drei Angreifer wurden im Juli 2025 bei einem Gefecht getötet. Zu den Beweismitteln gehören in Pakistan gekaufte Telefone sowie Social-Media-Konten, die auf Standorte innerhalb des Landes zurückverfolgt wurden.

Das Dokument beschreibt, wie die Angreifer in der Nacht vor dem Überfall bei Anwohnern unterkamen, Waffen und Anweisungen erhielten und die Tötungen am 22. April auf der Baisaran-Wiese ausführten. Es wird darauf hingewiesen, dass eine GoPro-Kamera und ein M4-Karabiner verwendet wurden, die auch mit einem früheren Angriff im Oktober 2024 in Verbindung stehen.

Die Ermittler geben an, dass der Anschlag durch grenzüberschreitende verschlüsselte Kommunikation und per Drohne abgeworfene Versorgungsgüter orchestriert wurde. Die Behörde untersucht weiterhin Finanzströme und mögliche Verbindungen zu anderen militanten Netzwerken.

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