Der Oberste Gerichtshof forderte am Mittwoch die Polizei von Delhi auf, zu den Kautionsanträgen zweier Männer Stellung zu nehmen, die beschuldigt werden, das Rajasthan-Modul der verbotenen Organisation Indian Mujahideen betrieben zu haben. Die Angeklagten befinden sich seit 12 Jahren in Haft.
Ein Richtergremium bestehend aus Joymalya Bagchi und Vipul M. Pancholi wies die Polizei von Delhi an, bis zum 20. Juli eine Gegenerklärung einzureichen. Die Angelegenheit ist für eine weitere Anhörung am 27. Juli gelistet. Die Angeklagten wurden im März 2014 festgenommen und nach dem Gesetz zur Verhinderung rechtswidriger Aktivitäten (Unlawful Activities (Prevention) Act) sowie dem indischen Strafgesetzbuch angeklagt. Das High Court von Delhi hatte ihre Kautionsanträge am 24. April abgelehnt. Das Gericht merkte an, dass ein Urteil vom 5. Januar, auf das sich das High Court gestützt hatte, inzwischen an ein größeres Richtergremium verwiesen wurde. Richter Bagchi bemerkte, dass der Präzedenzfall K.A. Najeeb im vorliegenden Fall in vollem Umfang Anwendung finden würde.