Die indonesische Regierung plant, nach Erreichen der Lebensmittelselbstversorgung 2026 1 Million Tonnen Premiumreis zu exportieren. Der Reisvorrat von Perum Bulog beträgt 3,25 Millionen Tonnen und deckt den Inlandsbedarf. Landwirtschaftsminister Andi Amran Sulaiman erklärte, Exporte seien in diesem Jahr fast sicher.
Indonesien rüstet sich für Reisexporte im Jahr 2026 vor, was einen Wandel von der Importabhängigkeit zu einem globalen Lebensmittelproduzenten markiert. CEO von Perum Bulog Ahmad Rizal Ramdhani bestätigte, dass das Unternehmen 1 Million Tonnen Premiumreis für den Export vorbereitet hat, gemäß Anweisungen von Landwirtschaftsminister und Leiter der Nationalen Lebensmittelagentur (Bapanas) Andi Amran Sulaiman. Diese Vorbereitungen wurden bei der Nationalen Arbeitskonferenz von Bulog am 11.-12. Januar 2026 in Jakarta besprochen, bei der die Leistung 2025 und Pläne für 2026 evaluiert wurden. Der nationale Anfangsvorrat an Reis für 2026 wird auf 12,529 Millionen Tonnen geschätzt, einschließlich 3,248 Millionen Tonnen der Regierungsreisreserve (CBP) von Bulog. Diese Prognose steigt um 49,12 Prozent gegenüber dem Anfangsvorrat 2025 von 8,402 Millionen Tonnen und um 203,05 Prozent gegenüber 2024 mit 4,134 Millionen Tonnen. Die nationale Reisproduktion wird auf 34,7 Millionen Tonnen geschätzt, was einen Jahresendvorrat von 16,18 Millionen Tonnen ergibt, ohne Importe im gesamten Jahr 2025. Sulaiman erklärte bei Ramdhanis offener Promotionsveranstaltung für den Doktortitel, dass die 3,25 Millionen Tonnen Reserve für Exporte ausreichen, ohne die heimische Versorgung zu beeinträchtigen. Bei der Erntefeier in Karawang, Westjava, am 7. Januar 2026, fügte er hinzu: „Reis, wenn möglich... mit Erlaubnis des Herrn Präsidenten (Prabowo Subianto), solange Bulog die Genehmigung und Aufnahme für die nächsten drei Monate erhält, wie 2025, ich verlange nichts weiter, die Exporte werden dieses Jahr fast sicher stattfinden.“ Diese Politik entspricht dem Versprechen von Präsident Prabowo Subianto für nachhaltige Lebensmittelselbstversorgung. Dennoch müssen Herausforderungen wie globale Konkurrenz aus Thailand und Vietnam, Wettreschwankungen, hohe Logistikkosten und internationale Vorschriften bewältigt werden. Die Exporte sollen dennoch den Devisenbestand des Staates steigern, das Wohl der Landwirte fördern und Arbeitsplätze in Landwirtschaft und Logistik schaffen.