Institutionelle Entbindungen in Indien von 88,6 % auf 90,6 % gestiegen

Nach Angaben der neuesten National Family Health Survey stiegen die institutionellen Entbindungen in Indien von 88,6 % im Zeitraum 2019–2021 auf 90,6 % im Jahr 2023–24. Der am Freitag veröffentlichte NFHS-6-Bericht verzeichnete zudem Zuwächse bei der Schwangerschaftsvorsorge und anderen Indikatoren der Müttergesundheit.

Die vom Gesundheitsministerium in Zusammenarbeit mit dem International Institute for Population Sciences als koordinierende Stelle durchgeführte Umfrage erfasste fast 679.000 Haushalte in 715 Distrikten. Zu den wichtigsten Verbesserungen zählen die Abdeckung der Schwangerschaftsvorsorge, die 95,9 % erreichte, wobei Besuche im ersten Trimester auf 76,2 % und mindestens vier Vorsorgeuntersuchungen auf 65,2 % stiegen. Geburten, die von medizinischem Fachpersonal betreut wurden, nahmen auf 91,3 % zu, während die Nachsorge für Neugeborene innerhalb von zwei Tagen auf 85,3 % verbessert wurde. Kaiserschnittgeburten stiegen insgesamt auf 27,2 %. Das Gesundheitsministerium führt diese Fortschritte auf Programme wie die Janani Suraksha Yojana und die Pradhan Mantri Matru Vandana Yojana zurück, die den Zugang zu Dienstleistungen der Mütter- und Kindergesundheit gestärkt haben.

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