Nach den Verwüstungen von Sturm Johannes – mit umgestürzten Bäumen, Stromausfällen und Störungen wie Kreuzfahr-Chaos und Schäden an Skigebieten – deckt die Versicherung die meisten Hausschäden ab, bestätigt Experte Peter Stark. Während die Erholung andauert, droht der bevorstehende Sturm Anna weitere Isolation durch extremes Neujahrs-Schneefall.
Die Erholung von Sturm Johannes, der Nord- und Mittelschweden am 28.-29. Dezember mit heftigen Winden aufwies, die vergangene Stürme rivalisierten, bleibt herausfordernd. Tausende Haushalte erlitten Baumschäden, durchtrennte Stromleitungen und Ausfälle sowie Vorfälle wie einen Beinahezusammenstoß eines Baums mit dem Auto eines Bewohners, chaotische Kreuzfahrtbedingungen auf See und beispiellose Zerstörungen im Skigebiet Kungsberget.
Der bevorstehende Sturm Anna bedroht die Küste Süd-Norrlagens am Neujahrstag mit starkem bis extremem Schneefall, der gefährdete Gebiete weiter isolieren könnte.
Versicherungsexperte Peter Stark bei Konsumenternas Försäkringsbyrå betont umfassende Deckung unter Hausrat-, Villen- oder Ferienhausversicherungen, da höhere Gewalt bei vorhersehbaren Stürmen nicht greift. Wichtige Deckungen umfassen:
- Bäume oder Fahnenmasten, die auf Häuser fallen (auch bei geringeren Geschwindigkeiten), Rohrbrüche durch Ausfälle, verdorbene Lebensmittel und Elektronik durch Spannungsspitzen bei Stromrückkehr.
Ausschlüsse oder Einschränkungen:
Kosten für Baum-/Fahnenmastenentfernung (auf Eigentümerkosten).
Kleinere Bauten wie Gewächshäuser/Schuppen (fallbezogen, es sei denn Allrisikoversicherung).
Entschädigungen können bei Fahrlässigkeit gekürzt werden, z. B. wenn Markisen oder lose Gegenstände vor bekannten Stürmen nicht gesichert wurden. Stark rät zu schneller Schadensbewertung durch Versicherer.