Sturm Anna hat am Neujahrstag extremes Schneetreiben und Winde nach Schweden gebracht und die Bedingungen in Gävleborg nach der roten Warnung des SMHI verschlechtert. Tausende Haushalte verloren Strom, Reparaturen wurden aus Sicherheitsgründen gestoppt, Züge und Busse sehen große Ausfälle inmitten unpassierbarer Straßen.
Aufbauend auf früheren Warnungen verschärfte sich Sturm Anna – nach Sturm Johannes – am Neujahrstagabend, wobei die Höchstbedingungen Gävleborg trafen. SMHI-Meteorologin Emma Härenstam stellte um 18:30 Uhr fest: «Wir befinden uns gerade mitten im intensivsten Wetter.»
Das County erlebte bis zu einem halben Meter Schnee im Inland, was Risiken durch anfällige Bäume erhöht. Stromausfälle betrafen Tausende; um 22 Uhr saßen 3.500 Ellevio-Kunden ohne Strom, mit einem Höchstwert über 4.000. Viele Ausfälle hielten seit Samstag an. Ellevio pausierte Reparaturen wegen Gefahren, nach Pressesprecher Jesper Liveröd: «Wir mussten die Arbeiten für den Tag unterbrechen... Wir können die im Feld arbeitenden nicht gefährden.» Reparaturen starten freitags um 6:30 Uhr wieder, vollständige Wiederherstellung kann Tage dauern.
Polizei und Trafikverket rieten, drinnen zu bleiben inmitten unpassierbarer Straßen. Alle Züge zwischen Stockholm und Sundsvall sind bis spät am Freitag abgesagt, Strecken gesperrt. Busverkehr in Hälsingland ausgesetzt. Gästrike Rettungsdienst meldete eine ruhige Nacht, Wachleiter Niklas Hammarlund sagte: «Ich glaube, die Leute verstehen jetzt und nehmen den Sturm ernst.»
Orange und gelbe Warnungen bestehen weiter in Svealand, Norrland und Götaland, Aufhebung freitags morgens bei weiterem Schneefall.