Wegen des schweren Schneesturms hat SJ allen Zugverkehr nördlich von Gävle bis mindestens Montagmorgen abgesagt. Fahrgäste sitzen fest, und Trafikverket rät vom Zug- und Autofahren in der Region ab. Es gibt keine Ersatzbusse aus Sicherheitsgründen.
Starke Schneefälle und starke Winde haben weitreichende Störungen im Verkehr in Nord- und Ostschweden verursacht. Am Samstag, dem 3. Januar 2026, gab SJ bekannt, dass alle Zuglinien nördlich von Gävle bis Montag 10 Uhr abgesagt sind. Betroffene Strecken umfassen Stockholm–Sundsvall–Umeå–Luleå–Narvik und Stockholm–Östersund–Åre–Duved.
Trafikverket hat allen Zugverkehr über Gävle eingestellt und rät von unnötigen Autofahrten in der Region bis Montagmorgen ab, aufgrund von Risiken wie Schneeverwehungen, rutschigen Straßen und schlechter Sicht. Die Wetterwarnungen des SMHI für Stockholm und nördlich davon enden früh am Sonntagmorgen, aber die Entscheidung über den Zugverkehr liegt bei Trafikverket.
SJ-Pressesprecherin Lina Edström erklärt: «Wir sind ebenfalls in höchster Alarmbereitschaft. Sobald sie es erlauben, gibt es Züge.» Das Unternehmen verschickte SMS-Benachrichtigungen an Fahrgäste unmittelbar nach der Entscheidung, doch viele äußern Frustration über ausgefallene Chats und lange Warteschlangen beim Kundenservice. «Sobald wir die Entscheidung hatten, hielten wir eine Besprechung ab und verschickten sofort eine SMS. Wir haben versucht, so klar wie möglich zu sein, was Fahrgäste tun können,» sagt Edström.
Es gibt keine Ersatzbusse, da Trafikverket dies für unsicher hält. «Das ist völlig unmöglich. Sie halten es nicht für sicher genug und haben keine Kapazität, uns zu helfen, falls etwas passiert,» fügt Edström hinzu. Auch Flüge sind von Streichungen und Verspätungen betroffen. Fahrgäste werden aufgefordert, sich über SJ und Trafikverket auf dem Laufenden zu halten.