Journalist Ferdinand Omondi berichtet von Morddrohungen wegen Dangote-Raffinerie in Lamu

Der ehemalige BBC-Journalist Ferdinand Omondi hat behauptet, er habe Morddrohungen erhalten, nachdem er das geplante Ölraffinerie-Projekt von Aliko Dangote in Lamu hinterfragt hatte.

Omondi, der heute als Communications Lead für Ost- und Südafrika bei Greenpeace Africa tätig ist, sagte, die Gegenreaktion habe begonnen, nachdem er Bedenken hinsichtlich der möglichen Auswirkungen des Projekts auf die lokalen Gemeinschaften geäußert hatte. Er berichtete, dass Nutzer in sozialen Medien ihn bedroht und beleidigt hätten, wobei einer anmerkte, er verstehe nun, warum manche Regierungen Menschen wie ihn ins Visier nähmen. Seine Fragen konzentrierten sich darauf, ob die Gemeinden über mögliche Vertreibungen informiert worden seien, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt worden sei und welche potenziellen Auswirkungen auf Mangrovenwälder, Fischgründe und angestammtes Land zu erwarten seien. Das geplante Raffinerieprojekt soll etwa 2,3 Billionen Kenia-Schilling kosten und bis zu 700.000 Barrel Rohöl pro Tag verarbeiten.

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