Der nigerianische Milliardär Aliko Dangote hat eine Präferenz für den Bau einer großen Ölraffinerie im kenianischen Mombasa gegenüber dem zuvor vorgeschlagenen Standort Tanga in Tansania signalisiert. Dangote äußerte sich dazu in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der Financial Times.
Dangote erklärte, dass Mombasa einen größeren und tieferen Hafen als Tanga biete. Er wies darauf hin, dass die Kenianer mehr Kraftstoff verbrauchten und dass Kenia die größere Volkswirtschaft besitze.
Das Projekt wird auf Kosten zwischen 15 und 17 Milliarden US-Dollar geschätzt, was etwa 1,9 bis 2,2 Billionen kenianischen Schilling entspricht. Dangote sagte, die endgültige Entscheidung liege bei Präsident William Ruto.
Der Vorschlag für Tanga war im vergangenen Monat von Präsident Ruto auf dem Africa We Build Summit angekündigt worden. Die tansanische Präsidentin Samia Suluhu Hassan erklärte, sie sei zu dem Plan nicht konsultiert worden.