Dangote prüft Lamu als weiteren Standort für ostafrikanische Ölraffinerie

Der Milliardär Aliko Dangote hat Lamu in die Liste möglicher Standorte für eine geplante Ölraffinerie in Ostafrika aufgenommen. Das Projekt soll seine 650.000-Barrel-Anlage aus Nigeria replizieren. Kenias Präsident William Ruto wird die endgültige Entscheidung über den Standort treffen.

Lamu gesellt sich zu Mombasa als eine der kenianischen Optionen, die für die Raffinerie geprüft werden. Die beiden Standorte liegen an einem 370 Kilometer langen Küstenabschnitt am Indischen Ozean. Lamu besitzt den Status eines UNESCO-Welterbes.

Dangote hatte ursprünglich Tanga in Tansania vorgeschlagen, als der Plan im April angekündigt wurde. In einem Interview am 10. Mai äußerte er eine Präferenz für Mombasa aufgrund des größeren Hafens und der tieferen Zufahrtswege für Schiffe. Zudem verbraucht Kenia mehr raffinierte Produkte als Tansania.

Der Milliardär traf am 16. Mai die tansanische Präsidentin Samia Suluhu in Daressalam. Er bekräftigte sein Engagement, unabhängig vom endgültigen Standort in Tansania zu investieren. Das Projekt wird voraussichtlich zwischen 1,95 Billionen und 2,21 Billionen Kenia-Schilling kosten und Märkte in Uganda, Kenia, Tansania, Äthiopien, Südsudan und der Demokratischen Republik Kongo bedienen.

Uganda verfolgt weiterhin eigene Pläne für eine Raffinerie mit einer Kapazität von 60.000 Barrel pro Tag in Hoima, die sich bereits seit über zehn Jahren in der Entwicklung befindet.

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