Justizminister Gunnar Strömmer (M) besuchte am 26. März Örebro. Er traf Vertreter des BK Forward – dem Verein von Hugo Mosshagen – sowie der Citykyrkan und informierte sich über den Stand der polizeilichen Ermittlungen zum Tod des Torwarts. Während die Suche nach dem Tatverdächtigen andauert, versammeln sich die Teamkollegen auf dem Trainingsplatz, um um ihren Freund zu trauern.
Fünf Tage nachdem der 20-jährige BK Forward-Torwart Hugo Mosshagen in der Nacht vom 21. auf den 22. März in einem Wohngebiet westlich von Örebro erschossen wurde – wie bereits in der ersten Berichterstattung gemeldet –, sucht die Polizei weiterhin nach dem Täter. Bisher gab es keine Festnahmen, und es wurden keine Verbindungen zur Bandenkriminalität festgestellt. Am Donnerstag, dem 26. März, traf Justizminister Gunnar Strömmer (M) in Örebro ein, um der Gemeinde seine Unterstützung zuzusichern. Er traf sich mit Vereinsmitgliedern des BK Forward, besuchte die Citykyrkan und verschaffte sich einen Überblick über die Ermittlungen. „Die Bewohner von Örebro sollen spüren, dass ganz Schweden in einer solchen Zeit an der Seite von Örebro steht“, sagte Strömmer laut Nerikes Allehanda. Auf dem Trainingsplatz des Vereins, der zu einem Ort des Trostes geworden ist, würdigte Trainer Rickard Nilsson den Verstorbenen: „Wenn jeder wie Hugo wäre, wäre die Welt ein besserer Ort.“ Teamkollege und bester Freund Erman Hrastovina, der das Training zur Saisonvorbereitung aufgrund seiner Trauer ausgesetzt hatte, ist zurückgekehrt: „Das Training bietet einen Moment der Ruhe. Ich hätte genauso gut dort sein können.“ Der Besuch unterstreicht die landesweite Aufmerksamkeit, die der Fall inmitten der andauernden Trauer der Gemeinde erfährt.