Der 20-jährige Fußballtorwart Hugo Mosshagen vom BK Forward wurde am späten Samstagabend in einem Wohngebiet westlich von Örebro erschossen. Es gibt bisher keine Festnahmen, und die Polizei sieht keine Verbindungen zur Bandenkriminalität. Die Stadt und der Verein trauern um das unbescholtene Talent.
Am späten Samstagabend, kurz vor Mitternacht, wurde die Polizei zu einer Schießerei in einem Wohngebiet westlich von Örebro gerufen. Hugo Mosshagen, 20, Torwart der ersten Mannschaft des BK Forward, wurde draußen angeschossen aufgefunden und ins Krankenhaus gebracht, wo er später verstarb. Zeugen hörten mehrere Schüsse – eine Person beschrieb drei laute Knalle und sah zwei Personen in verschiedene Richtungen rennen, während eine dritte am Boden lag. Die Polizei bestätigt, dass Hugo völlig unbescholten war und keine bekannten Verbindungen zu Banden hatte. „Wir sehen keine Verbindung zur organisierten Kriminalität“, sagt Polizeisprecher Anders Dahlman gegenüber TT. Derzeit gibt es keine Festnahmen. Hugo träumte davon, Profifußballer zu werden, und widmete dem Sport seine gesamte Zeit, so sein Vater Joakim Gunnarsson. „Sein großer Traum war es, Fußballprofi zu werden. Er hat seine ganze Zeit dafür eingesetzt“, sagt er. Die Familie, in der Hugo der Älteste von vier Geschwistern war, findet Trost im Glauben. Mutter Marie Mosshagen sagt: „Wir fühlen, dass er bei Gott ist. Wir wissen, dass es ihm dort oben gut geht.“ Beim BK Forward wird er als Freudenspender und hilfsbereiter Teamkollege beschrieben. Kapitän Josef Ibrahim: „Es fühlt sich wie ein Albtraum an. Er war ein Freudenspender.“ Der Verein hat Krisenunterstützung aktiviert und sich am Trängens IP versammelt. Hunderte versammelten sich zur Mahnwache in der Citykyrkan, wo ihn sein Freund Andreas Andersson als „einen unglaublichen Kerl mit einem großen Herzen“ bezeichnete. Ein Familienvater in der Gegend äußerte sich besorgt nach den Schüssen. Der Verein: „Wir trauern um einen sehr feinen und talentierten Jungen.“