Ein 17- bis 18-jähriger Jugendlicher wurde am Montagnachmittag in der Nähe eines Fußballplatzes in Vårby Gård, Huddinge, südlich von Stockholm, niedergeschossen. Das Opfer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes und hat Zeugen befragt.
Die Polizei erhielt am Montag, den 23. März 2026, um 16:50 Uhr mehrere Notrufe wegen einer Schießerei am Fußballplatz Vårbyparkens in Vårby Gård, Huddinge. Das Opfer, ein 17- bis 18-jähriger Jugendlicher, wurde laut Polizeisprecher Per Fahlström von der Stockholmer Polizei angeschossen auf einem Weg neben dem Spielfeld aufgefunden und mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Einigen Berichten zufolge wurde er mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert. Ein weiträumiges Gebiet wurde für die spurentechnische Untersuchung abgesperrt und die Absperrung am späten Abend wieder aufgehoben. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes eingeleitet und sucht nach Verdächtigen. Festnahmen wurden bisher keine durchgeführt. „Wir haben ein ziemlich gutes Bild davon, was passiert ist. Es müssen jedoch noch viele Befragungen durchgeführt werden, die derzeit noch andauern. Daher kann ich mich zum genauen Tathergang nicht im Detail äußern“, sagte Fahlström gegenüber TT. Zahlreiche Zeugen wurden befragt, zudem finden Befragungen an den Haustüren sowie die Überprüfung von Überwachungskameras statt. Berichten von Expressen und SVT zufolge könnte die Schützin eine Frau sein, dies wurde jedoch von der Polizei nicht bestätigt. Zeugen berichteten von Schock und Chaos am Tatort, insbesondere angesichts der vielen Kinder in dem Gebiet und der nahegelegenen Vorschulen. Die Gemeinde Huddinge hat das Jugendzentrum Vårby für Gespräche geöffnet und Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Züge hielten vorübergehend nicht am Bahnhof Vårby Gård.