Los Angeles Kings-Stürmer Kevin Fiala teilte seinen Stolz und seine Vorfreude darauf, die Schweiz bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand zu vertreten. Als einer der ersten für das Team nominierten Spieler hob Fiala die starke Chemie unter schweizerischen Spielern hervor, die durch wiederholte WM-Teilnahmen entstanden ist. Er beschrieb die Gelegenheit als Traum, der in Erfüllung geht, und markierte damit sein Olympiadebüt.
Kevin Fiala, Stürmer der Los Angeles Kings, sprach in einem Interview über seine Begeisterung für die bevorstehenden Olympischen Winterspiele 2026 und betonte das einzigartige Band unter den Spielern des Schweizer Nationalteams. Der Kader der Schweiz für das Turnier in Mailand wurde letzte Woche offiziell bekanntgegeben, wobei Fiala zu den ersten sechs ausgewählten Spielern gehörte. Es wird Fialas erstes olympisches Auftreten im Best-on-Best-Format sein, das sich von den Weltmeisterschaften unterscheidet, an denen er häufig teilgenommen hat. Die Schweiz hat weniger Top-NHL-Talente als Großmächte wie Kanada und die USA, aber ihre Spieler nehmen konsequent teil, wenn möglich, und schaffen eine familiäre Atmosphäre. „Wir sind sehr eng verbunden, deshalb bin ich bei Weltmeisterschaften dabei, wenn ich kann, gehe ich“, sagte Fiala. „Es ist wirklich wie eine Familie, es ist immer spannend, sich zu sehen und gegeneinander anzutreten, um das große Ziel zu erreichen.“ Fialas internationale Bilanz unterstreicht den jüngsten Aufstieg der Schweiz. Bei der WM 2024 führte er das Team ins Gold-Finale, wo sie 2:0 gegen Tschechien verloren, er erzielte 13 Punkte in acht Spielen und wurde Turnier-MVP. Er gewann auch Silber 2025 gegen die USA und 2018. Diese Erfolge machen drei von vier WM-Silbern der Schweiz seit 1953 aus. Bei Olympia hat das Land nur zwei Medaillen, die letzte 1948. Das Team 2026 umfasst 10 NHL-Spieler wie Nico Hischier und Timo Meier von New Jersey, Nino Niederreiter von Winnipeg, Roman Josi von Nashville und J.J. Moser von Tampa Bay – alle Kernspieler der jüngsten WMs. Ein frühes Duell gegen Kanada stellt Fiala gegen seine Kings-Teamkollegen Drew Doughty und Darcy Kuemper. „Das wird viel Spaß machen, ihr Team ist sehr stark, es wird interessant zu sehen, wo wir stehen, und gegen die beiden zu spielen, das ist sehr aufregend“, bemerkte Fiala. Neben Eishockey freut sich Fiala auf das umfassendere olympische Erlebnis und erinnert sich, die Spiele 2006 als Kind geschaut und Sportarten wie Curling und Skifahren genossen zu haben. „Die Olympia sind etwas, das viele schauen, und ich liebe es, nicht nur Eishockey, sondern insgesamt, es ist eine tolle Atmosphäre“, fügte er hinzu. Fiala sieht das Turnier als Chance für die Schweiz, nach Jahrzehnten die erste olympische Medaille zu jagen, unter Nutzung der aufgebauten Chemie.