Bulgarische Skifahrer steuern mit Entschlossenheit auf Winterolympia 2026 zu

Mit den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina d'Ampezzo rückt Bulgarien mit sieben Skisportlern in Alpine Ski, Langlauf und Skispringen an, trotz begrenzter Ressourcen. Das Team zielt auf solide Leistungen statt Medaillen ab und stützt sich auf kürzliche Erfolge und persönliche Meilensteine. Die Teilnahme unterstreicht die anhaltenden Bemühungen des Landes im Wintersport.

Die Olympischen Winterspiele, geplant vom 6. bis 22. Februar 2026 in Mailand-Cortina d'Ampezzo in Italien, markieren einen großen Meilenstein für den bulgarischen Wintersport. Trotz Herausforderungen wie mangelnder Infrastruktur und Finanzierung tritt Bulgarien mit einem Team von sieben engagierten Athleten in drei Disziplinen an, die jeweils wertvolle Erfahrung auf die Weltbühne bringen. Im alpinen Skisport führt Albert Popov die Gruppe an. Geboren 1997 errang er am 8. Januar 2025 einen historischen Weltcupsieg im Slalom in Madonna di Campiglio, Bulgariens zweiten nach 1980. „Das bedeutet alles – die harte Arbeit, die Jahre fern der Familie und die harten Trainings“, sagte Popov nach seinem Triumph und äußerte die Hoffnung, junge Bulgaren zu inspirieren. Zu seinen Erfolgen zählen ein neunter Platz bei den Olympischen Spielen in Peking 2022 und mehrere Top-15-Ergebnisse im Weltcup. Teamkollegen Kalin Zlatkov, geboren 2001, holte FIS-Rennsiege 2025 und visiert Top-30-Platzierungen an, während Anina Zurbrigen, eine Athletin bulgarisch-schweizerischer Herkunft geboren 2003, nationale Slalomsiege und Platz 13 bei den Winter-Universiaden 2025 errang. Im Langlauf starten Mario Matikanov, ein Wunderkind geboren 2004, das Bronze bei den Universiaden 2025 in Turin gewann; Daniel Peshkov, geboren 2002, bekannt für Ausdauer in Langstrecken wie Platz 51 bei den FIS-Nordischen Ski-WM 2025; und Kalina Nedyalkova, geboren 2001, die in Turin Platz 13 im Intervallstart der Damen erreichte. Der Skispringer Vladimir Zografski, geboren 1993, ist Bulgariens erfolgreichster in der Disziplin. Aufgrund heimischer Einschränkungen trainiert er im Ausland und erzielte Platz vier in Ruka im November 2025 sowie Platz 14 in der Vierschanzentournee zuvor. „Ich hoffe, wir können die Fehler korrigieren und Skifans in Bulgarien glücklich machen“, teilte er per Video mit. Das kollektive Ziel der Athleten ist es, in Wettkämpfen voranzukommen und das Profil bulgarischer Wintersport zu heben, ein Fortschritt inmitten anhaltender Entwicklungsprobleme.

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