Portugal schickt ein Trio von Athleten zu den Winterolympischen Spielen Milano-Cortina 2026, was das zehnte Auftreten des Landes bei den Spielen markiert. Das Team umfasst den zurückkehrenden Langläufer José Cabeça und die Geschwister Vanina und Emeric Guerillot im alpinen Skifahren. Keiner hat bisher medailliert, doch sie wollen Portugals Sieglosigkeit im Wintersport durchbrechen.
Portugals Teilnahme an den Winterolympischen Spielen war seit dem Debüt 1984 bescheiden, mit neun vorherigen Auftritten ohne Medaillen. Für die Ausgabe 2026 in Italien stellt die Nation drei Konkurrenten im Langlauf und alpinen Skifahren auf, in der Hoffnung, Geschichte zu schreiben. José Cabeça, geboren in Évora, kehrt zurück nach Platz 88 im Herren-15-km-Klassik in Peking 2022. Er startet im Sprint am 10. Februar und im 10-km-Freistil am 13. Februar. Die Geschwister Guerillot, geboren in Frankreich, aber für Portugal antretend, bringen alpine Expertise mit. Vanina, 23, kehrt ebenfalls aus Peking zurück, wo sie 43. im Riesenslalom wurde und den Slalom nicht beendete. Sie ist für Riesenslalom am 15. Februar und Slalom am 18. Februar gemeldet. Ihr Bruder Emeric, 18, debütiert mit vollem Programm: Super-G am 11. Februar – der erste portugiesische Start in dieser Disziplin seit 1994 – gefolgt von Riesenslalom am 14. Februar und Slalom am 16. Februar. Pedro Flávio, Präsident des portugiesischen Wintersportverbands, leitet die Mission. Anfang Februar 2026 ist der Fahnenträger für die Eröffnungszeremonie noch nicht bekanntgegeben. Die Spiele eröffnen am 6. Februar im San Siro Stadion in Mailand, Übertragung bei NBC und Streaming auf Peacock.