KPK wird Ex-Minister Yaqut im Korruptionsfall zu Hadsch-Quoten erneut befragen

Die Korruptionsbekämpfungskommission (KPK) plant, den ehemaligen Religionsminister Yaqut Cholil Qoumas diese Woche als Zeugen im mutmaßlichen Korruptionsfall um Hadsch-Quoten erneut zu befragen. Seine Aussage gilt als entscheidend zur Aufklärung der Angelegenheit im Religionsministerium. Der Ladungsbefehl wurde letzte Woche versandt.

Die Korruptionsbekämpfungskommission (KPK) wird eine Nachvernehmung des ehemaligen Religionsministers (Menag) Yaqut Cholil Qoumas im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Korruptionsfall um Hadsch-Quoten im Religionsministerium (Kemenag) anberaumen. Der amtierende stellvertretende Leiter für Durchsetzung und Vollstreckung der KPK, Asep Guntur Rahayu, erklärte, dass Yaquts Aussage in diesem Fall sehr wichtig sei.

„Warten Sie einfach (auf Yaquts Nachvernehmung)“, sagte Asep am Dienstag (16.12.2025) zu Reportern. Die KPK bestätigte, dass Yaqut weiterhin Zeuge bleibt und die Vorladung für diese Woche geplant ist. „Möglicherweise diese Woche, wenn ich mich nicht irre“, sagte Asep. Der Ladungsbefehl wurde letzte Woche versandt, das genaue Datum wurde jedoch nicht angegeben.

Der Hintergrund des Falls betrifft mutmaßliche Lobbyarbeit von Verbänden, die Reiseunternehmen vertreten, um größere Sonderkontingente für die Hadsch von Kemenag zu erhalten. Die KPK vermutet die Beteiligung von mehr als 100 Reisebüros für Hadsch und Umra, mit unterschiedlichen Kontingentgrößen je nach Größe des jeweiligen Reisebüros. Erste Berechnungen gehen von Staatsverlusten von über 1 Billion Rp aus.

Der Fall wurde zur Untersuchung hochgestuft, obwohl noch keine Verdächtigen benannt wurden. Die Untersuchung bezieht sich auf Artikel 2 Absatz (1) oder Artikel 3 des Gesetzes Nr. 31 von 1999 zur Bekämpfung korruptiver Handlungen, geändert durch Gesetz Nr. 20 von 2001, i.V.m. Artikel 55 Absatz (1) 1. des Strafgesetzbuches.

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