Olympiamedailleuse Laura Tomlinson gibt Anleitungen für einen effektiven ausgedehnten Galopp und betont Balance und Bodenabdeckung statt bloßer Geschwindigkeit. In einem Exklusivartikel erklärt sie, wie Reiter gängige Fehler vermeiden können, um die Richter zu beeindrucken. Die Tipps heben die Bedeutung einer bergaufgerichteten Haltung ohne Beschleunigung des Pferdes hervor.
Der ausgedehnte Galopp ist ein Highlight in der Dressur und ermöglicht Reitern, Kraft und Schrittlänge zu präsentieren. Doch wie Tomlinson bemerkt, wirkt das, was vom Sattel aus beeindruckend erscheint, für Richter an C oft wie unkontrollierte Geschwindigkeit. „Ideal gesehen beschleunigt das Pferd nicht besonders. Es bleibt offen und bergauf in der Haltung, mit etwas mehr Bodenabdeckung“, erklärt sie in dem Horse & Hound-Artikel vom 25. Januar 2026. Tomlinson betont, dass die Lektion kontraintuitive Kontrolle erfordert: mehr Bodenabdeckung ohne gesteigertes Tempo. Reiter verlieren oft die Kontrolle, indem sie zu stark antreiben, was das Pferd auf die Vorhand drückt und zu Verlust von Balance, Geradheit oder Linie führt. Erfolgreiche ausgedehnte Galopps zeigen maximale Schrittlänge bei Erhalt von Sprung und Haltung, sodass die Leistung mühelos wirkt. Aus ihrer olympischen Erfahrung rät Tomlinson, sich auf Auftrieb und bergaufgerichtete Balance zu konzentrieren, um den Boden effektiv zu überdecken – ähnlich wie bei Top-Pferden wie Glamourdale. Dieser Ansatz erzielt nicht nur gute Noten, sondern deckt bei Vernachlässigung zugrunde liegende Probleme auf, wie Kontrollschwächen in wenigen Galoppsprüngen. Der Artikel, der sich an H&H-Abonnenten richtet, unterstreicht den Wunsch der Richter nach einer offenen Haltung ohne Verlust der Kernlemente der Lektion.