Leksands IF gab am 3. Mai die Verpflichtung des amerikanischen Stürmers Tyler Kelleher als erste große Neuverpflichtung nach dem Abstieg in die HockeyAllsvenskan bekannt. Der 31-Jährige wechselt von Modo mit einem Einjahresvertrag nach Leksand und bringt nachgewiesene Scoring-Qualitäten in den Playoffs mit. Vereinsvertreter lobten seine Offensivkünste und seine Leistungen in entscheidenden Spielmomenten.
Leksand präsentierte Tyler Kelleher als erste Neuverpflichtung für die kommende HockeyAllsvenskan-Saison, nachdem der Verein vor über einem Monat nach einer Niederlage in der Relegation aus der SHL abgestiegen war. Der 31-jährige amerikanische Stürmer, der in der vergangenen Saison für Modo in 45 Hauptrundenspielen 35 Punkte und in 13 Playoff-Spielen 15 Punkte erzielte, unterschrieb einen Einjahresvertrag. Sportchef Jesper Ollas hob Kellehers offensive Stärken und seine Fähigkeit hervor, in Spielen mit hohem Druck zu glänzen. „Mit Tyler bekommen wir einen Spieler, der seine offensiven Qualitäten einbringen wird. Er hat Erfahrung in der HockeyAllsvenskan und war ein Führungsspieler in mehreren Mannschaften, die in die SHL aufgestiegen sind“, sagte Ollas auf der Website des Vereins. Kelleher half zuvor HV71, Brynäs und Djurgården beim Aufstieg in die SHL und erwarb sich trotz gemischter Hauptrundenleistungen bei anderen Stationen wie Rögle und Oskarshamn in der SHL sowie einem Gastspiel in Finnland den Ruf eines nervenstarken Spielers. Der neue Trainer Johan Hedberg bezeichnete ihn als „Künstler auf dem Eis“ und betonte seine Kreativität, seinen Schuss, sein Passspiel und seine Fähigkeit, durch unkonventionelle Aktionen Akzente zu setzen. Gleichzeitig merkte er an, dass die Fans neben spektakulären Spielzügen gelegentlich auch Fehler sehen könnten. „Er ist nervenstark, unterhaltsam und kann in den Playoffs über sich hinauswachsen“, sagte Hedberg gegenüber Hockeynews. Hedberg sieht in Kelleher zudem eine Stärkung des schwächelnden Powerplays, das in der HockeyAllsvenskan maßgeblich für die Tabellenplatzierung ist. Modo-Sportchef Henrik Gradin erklärte, dass Kellehers Abgang auf Gehaltsforderungen zurückzuführen sei, die das reduzierte Budget des Vereins überstiegen hätten. „Er wurde zu teuer, da er mehr als in der letzten Saison verlangte und wir das nicht erfüllen konnten“, sagte Gradin der Zeitung ÖA. Analysten bewerten den Wechsel als Signal von Leksand, den sofortigen Wiederaufstieg in die SHL ernsthaft anzustreben, indem Kellehers Erfahrung mit dem jungen Kader kombiniert wird. Kelleher zeigte sich begeistert: „Es ist eine Ehre, sich einem so traditionsreichen Verein anzuschließen, und ich freue mich darauf, offensiv meinen Beitrag zu leisten und meine Teamkollegen zu unterstützen.“