Lugi besiegte H43 mit 40–28 in einem hitzigen Derby in der Lund-Arena. Der Sieg stärkt die Aufstiegschancen in die Handballliga direkt, es fehlt nur noch ein Punkt aus dem letzten Spiel gegen Aranäs. Die Atmosphäre war elektrisierend mit singenden Fans und starker Publikumsunterstützung.
Das Derby zwischen Lugi und H43 in der Lund-Arena lockte ein fast volles Haus schon lange vor dem Anpfiff an. Die Atmosphäre brodelte im ersten Viertel mit ausgeglichenem Torverhältnis, während Torwart Alexander Kjærsgaard von den Lugi-Anhängern hinter sich angefeuert wurde. „Es war absolut wunderbar mit dem Publikum“, sagte Kjærsgaard nach dem Spiel. nnFrüh im Spiel erhielt Lugis Rückraumspieler Carl Lindqvist wegen eines Hüfttackles eine Rote Karte, doch Lugi ließ sich nicht stoppen. Sie führten 21–13 zur Halbzeit und dominierten die zweite Hälfte zum 40–28-Sieg. Kjærsgaard zerstörte das Flügelspiel von H43 komplett und feierte Paraden mit dem Publikum. Trainer Ola Månsson lobte seinen Torwart: „Alexander ist der alte Kumpel meines Sohnes Axel; ich war fast dabei, als er geboren wurde. Er ist ein guter Kerl.“nnLugi jagt nicht nur den Sieg, sondern auch die bessere Tordifferenz gegen Skånela. Mit sechs Punkten Vorsprung und zwölf Toren besserer Differenz hat Lugi noch ein Spiel vor sich, Skånela drei. „Wir müssen nur einen Punkt gegen Aranäs holen, um es sicherzumachen“, sagte Månsson. Den Team-Erfolg schrieb er der Gruppen-Dynamik zu: „Wir haben eine gute Gruppe zusammengestellt, in der alle auf und abseits des Platzes in die gleiche Richtung ziehen wollen.“nnDie Lugi-Seite des Publikums sang und jubelte dem Team zu, inspiriert von den Fußballfans des Malmö FF. Für H43 bedeutete die Niederlage das Ende der Aufstiegs-Playoff-Chancen. Månsson betonte die Pflicht gegenüber den Fans: „Wenn es 26 Stunden im Jahr sind, in denen wir performen müssen, dann verdammt noch mal, geben wir alles.“